Schlagwort: Schreiben

Macht, #metoo und der Frauentag

In den Achtzigern hatte ich eine Stammkneipe. Sie hieß „Shepherd’s“ und war mit einer geschwungenen, hölzernen Bar und gemütlichen Sitzecken ausgestattet. Man kannte sich und traf sich zum Reden, Trinken, Rauchen (ja, damals habe auch ich noch geraucht), zum Flirten und Diskutieren. Ich erinnere mich an eine Geschichte, die mir eine Freundin damals erzählte: Ein

Ich bin ein Buch – holt mich hier raus!

Stell Dir vor, Du fliegst ein einmotoriges Flugzeug über unwegsames Gelände und plötzlich versagt der Motor. Der Treibstofftank ist leer. Der Motor knattert und spuckt und bleibt schließlich ganz stehen. Du kannst gerade noch auf einer von der Holzmafia illegal gerodeten Lichtung im Urwald landen. Wenn Du jetzt glaubst, Du würdest hier einen Mafia-Thriller zu

Der spannende Weg in die Zukunft

„Heute geht Ihnen vieles durch den Sinn.“ „Die Chancen stehen gut, um den eigenen Spielraum zu erweitern.“ „Auch wenn heute einiges schief läuft, brauchen Sie sich keine Sorgen machen.“ „Diese Woche ist ideal, um etwas Neues zu beginnen. Machen Sie heute den ersten Schritt!“ Wer von uns würde nicht gerne wissen, was die Zukunft bringt?

Autorenleben – Faulheit ausdrücklich erlaubt

Viele Menschen in Deutschland haben in den letzten Monaten Ferien gemacht – ich gehöre auch dazu. Nicht in den Sommerferien allerdings, denn während der Sommerferien haben diejenigen meiner Kollegen Urlaub, die Kinder im schulpflichtigen Alter haben. Ich dagegen arbeite in dieser Zeit trotz Teilzeitvertrag dann Vollzeit. Ich will mich auf keinen Fall beschweren! Das ist

Autorenleben: Aktiv in der Natur

Ein Schriftsteller verkriecht sich Tag für Tag in seinem stillen Kämmerlein und bringt in der Ruhe und Abgeschiedenheit seine geistigen Ergüsse aufs Papier. Es soll tatsächlich Menschen geben, die dieses Klischee für die Wahrheit halten, doch mir fällt dazu spontan ein Gemälde ein: „Der arme Poet“ von Carl Spitzweg. Stellst Du Dir so einen Dichter

50 Cent für ein noch schöneres Lonsheim 2018

Seit mehreren Monaten ist mein kostenfreies eBook „Mord am Aussichtsturm“ nun schon zum Download verfügbar. Ich freue mich sehr, dass es jeden Monat mehr als 100mal heruntergeladen wird. Auf diese Weise können interessierte Leser mich und meinen Schreibstil ganz unverbindlich kennenlernen. Nun habe ich den „Mord“ und die 3 Leseproben zu einem kleinen Taschenbuch zusammengefasst!

Was machen Romanfiguren bevor der Roman beginnt?

In einem Roman werden Ereignisse in einem meist eng gesteckten zeitlichen Rahmen behandelt. Das können einige Tage sein, wenige Monate, ein Jahr oder auch mehrere Jahre – selten länger. Es gibt natürlich Ausnahmen. Eine Biografie, zum Beispiel. Da erwartet der Leser, dass er etwas über das gesamte Leben der Hauptperson erfährt – inklusive seiner Kindheit

31 Tage gemeinsam mit Lesern und Autoren

Jeden Tag ein Bild posten – und das einen ganzen Monat lang! Mit vielen anderen Lesebegeisterten habe ich im März an der Instagram-Challenge von Annika Bühnemann #wirsindtraumfaenger teilgenommen. Es war wirklich eine Herausforderung, für jeden Tag zum vorgegebenen Thema ein Foto zu machen und sich einen passenden Text zu überlegen… aber ich habe es geschafft

Wozu braucht man noch einen Weltfrauentag?

In den letzten Wochen wurde ich durch Berichte in verschiedenen Medien immer wieder an den Weltfrauentag erinnert und dadurch quasi gezwungen, mir über diesen Tag Gedanken zu machen… so viele Gedanken, dass es mir einen Blogpost wert ist. Wie ist dieser Gedenktag eigentlich entstanden? Vor etwas mehr als hundert Jahren gingen Frauen auf die Straße

Warum reiten die bloß alle in den Sonnenuntergang?

Zwei Liebende und ein Sonnenuntergang… kaum ein  anderes Bild könnte uns so deutlich sagen: dies ist das Happy End – oder anders ausgedrückt: Bilder drücken Emotionen aus Bilder rufen Stimmungen in uns hervor Bilder können aufwühlen, schockieren, beruhigen Bilder lassen uns in Erinnerungen schwelgen Bilder bringen uns zum Lachen Bilder lassen uns träumen Ich liebe