Was machen Romanfiguren bevor der Roman beginnt?

In einem Roman werden Ereignisse in einem meist eng gesteckten zeitlichen Rahmen behandelt. Das können einige Tage sein, wenige Monate, ein Jahr oder auch mehrere Jahre – selten länger.

Es gibt natürlich Ausnahmen. Eine Biografie, zum Beispiel. Da erwartet der Leser, dass er etwas über das gesamte Leben der Hauptperson erfährt – inklusive seiner Kindheit und Jugend. Biografien werden ja auch über berühmte Leute geschrieben und von denen will man alles wissen – alles.

Das trifft auf Romanfiguren nicht zu. Oder doch?

Ab und zu würdest Du doch bestimmt gern wissen, warum Romanhelden so handeln, wie sie im Roman handeln und wie sie zu der Person geworden sind, die sie heute sind. Stimmt’s?

Hast Du Dich schon mal gefragt, wie es wäre, wenn Romanfiguren echt wären? Dann könntest Du Freunde oder Familienangehörige der Person fragen: Hey! Wie war der Typ eigentlich als Kind? Was hat er in der Schule so getrieben?

Tut mir leid. Protagonisten sind aber leider keine echten Menschen. Sie wurden vom Autor erfunden.

Damit sie aber lebensecht wirken, dichtet ihnen unsereiner aber ein Vorleben an. Ich habe von meinen Figuren eine klare Vorstellung. Ich sehe sie vor mir, stelle sie mir in Alltagssituationen vor oder ich erfinde Szenen, in denen ich sie in die Enge treibe und eine Reaktion aus ihnen herauskitzele. So lerne ich sie bessser kennen… ganz so, als wären sie echte Menschen.

Ereignisse aus der Vergangenheit einer Figur fließen in den Roman ein. Meist bringe ich einen Rückblick in einem Gespräch unter, lasse eine Person ein Detail aus seiner eigenen Jugend erzählen oder ich lasse die Person eine Bemerkung über die Vergangenheit einer anderen Figur machen. Der Leser erhält dadurch Background-Informationen, die für die Story wichtig sind. Und für mich sind solche Rückblicke immer wieder Inspiration zum Erfinden neuer Geschichten – das passiert, ohne bewusstes Zutun, einfach so.

Bei meiner vierteiligen Surya Mahal Reihe ist mir das dreimal passiert. Da sagt eine Figur zwei, drei Sätze und schon beginnt die Phantasie zu arbeiten. Aus den zwei, drei Sätzen ensteht eine Szene und aus mehreren Szenen dann eine Background – Geschichte. Zwei davon haben es bis zu Amazon geschafft.
Die eBooks kannst Du derzeit übrigens für nur 99 Cent pro eBook herunterladen, mit Kindle Unlimited sogar kostenlos. Klicke dafür einfach auf die Bücher und Du landest sofort auf der entsprechenden Amazon-Seite:
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In meinem nächsten Newsletter, den ich übrigens schon nächsten Monat verschicke, werde ich die Dialoge vorstellen, aus denen heraus die Kurzromane entstanden sind.

Ist Dir etwas aufgefallen?

Ich habe oben davon gesprochen, dass mir die Sache mit den Background-Geschichten dreimal passiert ist. Ich erwähne aber nur zwei Geschichten… da fehlt doch eine!

Richtig!

Die dritte Geschichte, eine Kurzgeschichte, heißt „Die Silberne Münze“ und Du erhältst sie als Dankeschön fürs Eintragen in meine E-Mail-Liste. Du gehörst noch nicht zu meinen Abonnenten? Dann kannst Du dies hier noch schnell tun.

Ich freue mich, Dir bald in meinem Newsletter noch mehr erzählen zu dürfen.

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