Die leidige Sache mit den guten Vorsätzen

Eben noch habe ich meinen Lesern „Frohe Weihnachten“ gewünscht und nun ist 2018 schon eine Woche alt.

All meinen Lesern wünsche ich alles Gute, Gesundheit und Erfolg im Neuen Jahr!

Hast Du schon Pläne? Gute Vorsätze? Wünsche?

Eine Kollegin sagte vor einigen Tagen: „Ich habe keine guten Vorsätze für 2018. Ich bin mit den schlechten Vorsätzen von 2017 noch nicht durch.“

Ich bin kein Freund von irgendwelchen Aktionen mit Gruppenzwang:
Zum Valentinstag musst Du Deiner Liebsten Rosen schenken. Beim Karneval musst Du lustig sein. Zum Neuen Jahr must Du Dir etwas vornehmen. Nein. Das ist nichts für mich.

Trotzdem habe ich die freien Tage rund um Weihnachten und Silvester genutzt, habe das vergangene Jahr Revue passieren lassen und Ziele für 2018 erarbeitet.
Ist Dir aufgefallen, dass ich nicht das Wort „Vorsätze“ benutzt habe? Aus gutem Grund. Die meisten guten Vorsätze werden nur allzu häufig nach kurzer Zeit aufgegeben.

Gute Vorsätze sind allgemein gehalten: ich möchte mehr Sport machen; ich möchte mich gesünder ernähren; ich möchte mit dem Rauchen aufhören. Kommt Dir das bekannt vor?

Ziele dagegen fasst man ins Auge. Auf Ziele arbeitet man hin. Um seine Ziele zu erreichen, macht man einen Plan. Ziele sind konkret. Das Erreichen der Ziele ist messbar.

Warum schreibe ich sowas überhaupt? Bin ich jetzt unter die Psychologen und Ratgeber gegangen?

Nein. Ich habe mir einfach ein paar Gedanken über meine Ziele gemacht und dachte mir, ich lasse Dich daran teilhaben.

Meine Ziele für 2017 habe ich nicht alle erreicht; ein paar habe ich zu 50% oder zu 80% erreicht, ein paar aber überhaupt nicht. Und was habe ich angesichts dieser nicht gerade überragenden Bilanz getan?

Nein. Ich habe definitiv nicht den Kopf in den Sand gesteckt! Stattdessen habe ich meine Ziele angepasst.

Ich wollte mein neues Buch bis Ende 2017 fertigstellen. Zu 80% habe ich es geschafft. Nun will ich die zweite Überarbeitung bis Ende Januar 2018 schaffen und das fertige Buch Mitte des Jahres herausbringen. Das ist zwar etwas später als ursprünglich geplant, aber ich bin glücklich mit diesem Zeitplan. Er nimmt den Druck aus meinem Nacken.

Ich wollte 2017 mit Buchbloggern Kontakt aufnehmen. Das habe ich nicht getan. Vor zwei Jahren hatte ich Kontakt zu zwei Bloggerinnen. Sie waren sehr freundlich und ich schickte ihnen je ein Buch. Und dann? Dann habe ich nie wieder etwas von ihnen gehört.
Für 2018 habe ich mir vorgenommen, meine Enttäuschung zu überwinden und neue Kontakte zu knüpfen.

Falls Du zu diesem Personenkreis gehörst und gerne eines meiner Bücher lesen und rezensieren möchtest, nimm bitte Kontakt mit mir auf. Meine Mailadresse lautet sabrina(at)sabrinakyrell.de

In 2017 wollte ich alle zwei Wochen einen Blogartikel schreiben und mindestens einmal pro Woche auf Instagram posten. Beides habe ich zu 100% erfüllt.

Wie fühle ich mich, wenn ich auf 2017 zurückblicke?

Zufrieden. Zuversichtlich.

Und was hast Du davon?

Die kleinen Geschichten sollen Dich ermutigen, Dir Ziele zu setzen, nicht zu große Ziele, erreichbare Ziele. Der unschlagbar große Vorteil daran, sich erreichbare Ziele zu setzen, ist die Zufriedenheit, die Du beim Erreichen Deiner Ziele empfindest. Du hast Erfolg und dieser Erfolg bringt Dir neue Zuversicht und gibt Dir Kraft für das Hinarbeiten auf neue Ziele.

Welche Ziele hast Du Dir für 2018 gesetzt?

Schreib es gerne in die Kommentare oder schick mir eine Mail, wenn Du Deine Ziele nicht so öffentlich kundtun möchtest. Ich freue mich auf Deine Post.

P.S.: Möchtest Du noch mehr über Ziele und den Weg dorthin erfahren? Dann melde Dich hier zu meinem Newsletter an. Der nächste ist für Ende Januar geplant…

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