Kategorie: Indienromane

6 Bücher und 1 Traum

Es wird viel geschrieben und geredet über Inspiration und über die Muse, die manchmal kommt und manchmal nicht. Wir Schriftsteller werden immer wieder gefragt, woher wir die Ideen für unsere Geschichten nehmen und die Antwort ist oft ganz einfach: aus dem Leben. Auch ich habe diese Antwort schon gegeben und meinte damit, dass alles, was

Surya Mahal – Palast der Sonne

Surya Mahal” ist Hindi und bedeutet “Palast der Sonne” und diesen Namen habe ich meiner Romanserie gegeben. Die Geschichte spielt hauptsächlich in Indien und da fand ich einen Namen aus der indischen (Haupt-)Sprache passender als ein deutscher Titel. Natürlich hat der Name aber auch noch einen anderen Hintergrund: es ist auch der Name des Hauses,

Tag der Toten

Friedhöfe. Viele Menschen überläuft ein Schaudern beim Gedanken an einen Friedhof. Ist dieser Ort doch gleichbedeutend mit Tod und Abschied und Trauer. Heute ist Allerheiligen, seit Jahrhunderten ein wichtiger Feiertag für alle Katholiken. Weißt Du, was dieser Tag bedeutet? Als die Kirche noch jung war, bekam jeder, der heilig gesprochen wurde, einen eigenen Feiertag. Doch

Reaktionen und Rezensionen

Die Geschmäcker sind verschieden. Das ist eine Tatsache. Dennoch lassen wir uns beim Einkaufen gern an die Hand nehmen – das meine ich natürlich nicht im wörtlichen Sinn. Die Werbung spielt eine gewisse Rolle, aber meiner Ansicht nach ist etwas anderes bei der Entscheidungsfindung noch wichtiger: die Meinung anderer Käufer. Ich kenne niemanden, der nicht

Schauplätze beschreiben, auch wenn man noch nie dort war?

Eine Geschichte spielt oft an vielen Schauplätzen. Wir Autoren beschreiben die Schauplätze und machen sie mit unseren Worten lebendig für die Leser. Es ist unsere Aufgabe und unser Anliegen, dass unsere Leser den Windhauch spüren, der die Oberfläche eines Sees kräuselt, dass sie das Donnern des Meeres in einer stürmischen Nacht hören oder dass sie

Die Augen des indischen Mannes

Vor vielen Jahren besuchte ich meine Tante in London. Während sie arbeitete, fuhr ich in die Innenstadt und machte Sightseeing. An einem Tag besuchte ich die National Portrait Gallery und verbrachte mehr als einen halben Tag in diesem Museum. Kannst Du Dir das vorstellen? Über mehrere Stunden lang nur Gesichter von Menschen anschauen, die längst

Das ist doch dieser Drecksack!

Eigentlich wollte ich heute nur eine Anekdote erzählen, aber da sie mit den Namen meiner Protagonisten zu tun hat, mache ich einen kleinen Umweg. Die Anekdote bekommst Du natürlich trotzdem zu lesen… Hast Du Kinder? Jeder Mensch hat einen Namen. In der Regel wird er von den Eltern ausgesucht, bevor das kleine Menschlein das Licht

Grundstein für ein Imperium

Jeder Mensch hat eine Vorgeschichte – genau wie die Protagonisten eines Romans. Und wie im richtigen Leben, ist es oft hochinteressant, wer und was sie früher gewesen sind und wie sie zu den Menschen geworden sind, die sie in der Hauptgeschichte sind. Beim Schreiben aller meiner Bücher habe ich mir Gedanken über meine Protagonisten gemacht.

Meine Bücher – auch etwas für Männer?

Messen sind für uns Autoren immer wieder gute Gelegenheiten, uns und unsere Bücher zu präsentieren und dabei mit interessierten Lesern ins Gespräch zu kommen. Auf Großveranstaltungen wie der Frankfurter Buchmesse nehmen die Stände der großen Publikumsverlage riesige Flächen ein und wenn ein prominenter Autor vor Ort ist, drängen sich die Besucher am Stand und es

Schießerei: Tote und Verletzte

Dutzende Patronenhülsen liegen zu Füßen des Mannes mit den schwarzen Springerstiefeln und dem braun-grünen Tarnanzug. Eine Hand greift nach meinem Herzen, hält es fest und nimmt mir den Atem. Was ist hier passiert? frage ich mich. Wer hat geschossen? Auf wen? Wurde jemand verletzt? Oder gar getötet? Diese Fragen würde sich wohl jeder stellen, der

Lesung in der Eventscheuer

Als ich am Abend des 1. August 2016 die alte Scheune betrat, fühlte ich mich sofort wohl. Sandsteinwände und warme Beleuchtung sorgten für eine gemütliche Atmosphäre. Mehrere Reihen mit noch leeren Stühlen warteten auf die Besucher.Zuerst bestückte ich den Büchertisch mit meinen Büchern, meinen Visitenkarten und einem Infoblatt, und platzierte eine Liste daneben, in die